Projekt- und Prozessbegleitung

Letztlich ist noch nie ein Entwicklungsprojekt erfolgreich gewesen, für das sich nicht Menschen engagiert hätten. Mein Beitrag bei der Begleitung besteht im Kern darin, einen Projektaufbau und -ablauf zu begleiten, mit dem sich Menschen identifizieren können, in dem sie sich entfalten können und der nicht zuletzt erfolgsträchtig ist.

Und dann können Sie sich entscheiden: Wollen sie klassisch vorgehen oder Ganzheitlichkeit wagen? Ein Vergleich.


Was leistet klassische Projekt- und Prozessbegleitung? 

Die externe Prozessbegleitung eines Projektes verzahnt sich nahtlos mit dem internen Projektmanagement. Die konkrete Arbeitsteilung wird entsprechend der Aufgabenstellung und den Zielen vereinbart.

Bei der Begleitung von Projekten folgende Aufgaben:

  • Unterstützung bei der Ausarbeitung der genauen Ziele
  • Konzeption der sozialen Architektur des Projektes
  • Begleitung des Projekt- bzw. Steuerungsteams
  • Ausarbeitung der  konkreten Abläufe von Workshops und Konferenzen
  • Briefing und Coaching der VIPs
  • Moderation der Besprechungen und Veranstaltungen
  • Dokumentation

Was leistet die ganzheitliche Projekt- und Prozessbegleitung? 

Das Instrumentarium, das mir dafür zur Verfügung steht ist vielfältig: die Grundlagen der Systemischen Beratung vereinen sich mit Dragon Dreaming, Advanced Facilitation  und dem Genuine Contact Ansatz zu einem kraftvollen Mix.

Die meisten Projekte scheitern nicht an der gediegenen Ausarbeitung durch die Experten, sondern an der mangelnden Akzeptanz und der mangelhaften Kommunikationskultur. Das gilt in extrem hohem Ausmaß für Projekte, die sich die Veränderung von Werten, Haltungen und Verhalten von Menschen zum Ziel gesetzt haben. 

Dragon Dreaming in Organisationen schafft den Traum-Raum und den Spiel-Raum um Projekte auf neue Art und Weise zu Träumen, Planen, Tun und Feiern. Mein Beitrag;

  • Unterstützung beim Aufbau des Dream Circles und der Ausarbeitung der Ziele
  • Ausarbeitung des Konzeption des konkreten Ablaufplanes
  • Begleitung des Dreamteams durch das Projekt
  • Falls erforderlich: Ausarbeitung konkreter Abläufe von Workshops und Konferenzen
      • Moderation von Besprechungen und Veranstaltungen

Dragon Dreaming Projekte sind sehr energetisch und benötigen meistens sehr wenig Begleitung.

Wollen Sie mit mir über Ihr Projekt sprechen? Haben Sie Fragen oder wollen Sie einen persönlichen Eindruck von mir gewinnen? Lesen Sie mehr über meinen  beruflichen Background, schicken Sie mir ein Mail, oder rufen Sie mich an: +43-664/ 110 75 20. W

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Beispiel 2: Entwicklung von Führungsgrundsätzen OEBB, Technische Services:

Der Geschäftsbereich Technische Services der Österreichischen Bundesbahn (der ehemalige Werkstättenbereich) betreibt als Kernkompetenz die Wartung, Instandhaltung und teilweise auch den Neubau des rollenden Materials der Bundesbahnen. Zur Zeit des Projektes waren verteilt auf ganz Österreich rund 4.500 Mitarbeiter, davon etwa 500 Führungskräfte beschäftigt. Die ÖBB-TS wurde beginnend mit der Reform der ÖBB etwa ab 1992 grundlegend umstrukturiert und neu gestaltet.

Der Genuine Contact Ansatz

Ab 15. April 2015: Werkstatt für holistische Organisationsentwicklung auf der Basis von Genuine Contact! 


Der Genuine Contact approach basiert auf der grundlegenden Annahme, dass Unternehmen und Organsationen vor allem Energie und Bewusstsein sind und dass sie eine inhärente Tendenz zu Gesundung, kreativem Ausdruck und ganzheitlichem Erfolg haben. Diese Tendenz wird freigesetzt, wenn die Organisation mit dem Strom des Lebens verbunden wird, wenn dem Leben in ihr Raum gegeben wird, wenn Lebendigkeit in ihr genährt und gefördert wird.


Die Potentiale der Projektmitarbeiter öffnen

Das ist mehr, als die Arbeitsbereitschaft und Arbeitsfähigkeit im Projekt zu mobilisieren (obwohl - das wäre auch schon was). Diese besondere Energie entsteht, wenn bei den Projektmitarbeitern Übereinstimmung darüber herrscht, dass:

Typische Indikationen von Consulting mit Beteiligungsprozessen

Ich unterscheide 6 unterschiedliche Indikationen: Das ist insofern entscheidend, als jeder Anlass unterschiedliche methodische Settings braucht, um angemessen abgearbeitet zu werden.

Lebendige Leitbilder entwickeln und leben

Ein Leitbild entwickeln, das Leitbild implementieren, das Leitbild leben. Ein Leitbild zu entwickeln, das kriegen die meisten noch hin, dann wird es schon bedeutend kniffliger. Heutzutage HABEN die meisten Unternehmen und Kommunen ein Leitbild. Und das stört eigentlich auch nicht weiter, oder? 

Gesprächsbasiertes Wissensmanagement

Wissensmanagement beschäftigt sich mit den Möglichkeiten die Wissensbasis einer Organisation zu verbessern. Dabei werden zwei Hauptstrategien unterschieden: "People-to-Documents", also die Kodifizierung von Wissen, vor allem in Datenbanksystemen und "People-to-People" andererseits, also das Teilen von implizitem oder stillem Wissen in gesprächsbasierter Form.

Mentoring - Advanced Learning

Mentoring bezeichnet die Lern-Beziehung einer erfahrenen Person (Mentorin bzw. Mentor) mit einer noch weniger erfahrenen Person (Mentee) mit dem Ziel des Austausches von Wissen und Aufbau von Fähigkeiten.

Best Practice Sharing

"Best Practice Sharing" läßt sich trefflich mit "Bewährte Praxis teilen" übersetzen. Es handelt sich dabei um ein Format, dass perfekt zum "people-to-people"-Wissensmanagement auf Augenhöhe für Führungskräfte, Experten und Praktiker passt.

Action Learning

Action learning (auch Aktionsbasierte Lernen) ist eine Methode des Erfahrungslernens in Organisationen. In einem Action-Learning-Programm arbeitet ein Team an einem konkreten für die Organisation relevanten Projekt und reflektiert gleichzeitig über den Lernprozess. Durch die Koppelung von Reflexion mit einer neuartigen, konkreten Herausforderung entsteht praxisorientiertes Wissen.

Lessons learned

Lessons Learned (engl., in etwa "gezogene Lehren", "gesammelte Erfahrungen") ist eigentlich ein Fachbegriff des Projektmanagements, im Kern handelt sich aber um angewandtes Wissensmanagement.

Frederic Laloux - Sinnstiftende Zusammenarbeit

20160110_154647.jpgIch habe Frederic Laloux gesehen. In Oberursel war' s und es war nicht unerwartet, sondern absichtsvoll. 200 Leute waren außer mir beim Vortrag und 60 mehr hätten es sein können, wenn denn der Raum das getragen hätte. Seit dem Erscheinen des Buches "Reinventing Organizations" 2014, auf deutsch 2015, geht ein Raunen durch die Fachwelt. "Es liegt etwas in der Luft", sagt Laloux, ein "neues Bewusstseinsstadium" wird sichtbar.
Aber eins nach dem anderen:

Als quasi Chronist reiste Laloux durch die Welt, auf der Suche nach Unternehmen, die anders ticken als alle. 12 Beispiele hat er sich schlussendlich herausgepickt, die er akribisch in seinem Buch beschreibt: Aus unterschiedlichen Ländern, unterschiedlichen Branchen und in unterschiedlicher Größe. Aber sie haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind anders, sie verkörpern eine Organisation neuen Typs - eine neue Denkart, eine ähnliche Art des Führens, der inneren Strukturierung, der Art sich wahrzunehmen und sich auszudrücken.

Drei Durchbrüche konstatiert Laloux, jeder für sich scheinbar revolutionär genug:

Selbstführung:
Evolutionäre Organisationen funktionieren ohne Hierarchie (und auch ohne Konsens). Sie haben den Schlüssel gefunden, um die Funktionsweisen von komplexen adaptiven Systemen, wie man sie in der Natur kennt, auf Organisationen zu übertragen.

Ganzheit:
Organisationen waren immer Orte, die Menschen dazu aufforderten, sich mit ihrem vergleichsweise begrenztem "beruflichen" Selbst einzubringen und andere Teile des Selbst zu vernachlässigen. Maskuline Entschlossenheit, Zielstrebigkeit und Stärke regieren, während die emotionalen, intuitiven und spirituellen Aspekte oft nicht willkommen oder sogar fehl am Platz sind.

Evolutionärer Sinn:
Evolutionäre Organisationen können wir so verstehen, dass sie aus sich heraus lebendig sind und eine Richtung entwickeln. Statt die Zukunft vorherzusagen und zu kontrollieren, werden die Mitglieder dieser Organisationen eingeladen, zuzuhören und zu verstehen, was die Organisation werden will und welchem Sinn sie dienen möchte.

Jeder dieser Durchbrüche zeigt sich in einer Reihe konkreter alltäglicher Praktiken, die - manchmal subtil, manchmal radikal - von traditionell akzeptierten Managementmethoden abweichen.

Laloux differenziert: Wenn er von evolutionären Organisationen spricht, meint er nicht, dass alle Mitarbeiter und alle täglichen Interaktionen Ausdruck des integralen, evolutionären Paradigmas sind.

Gut so, das wäre auch wenig sinnvoll. Der neue Weg zeigt sich in vielen Grautönen und Schattierungen und nicht in einer vom Normungsinstitut vorgegebenen Gestalt.

Wir vom Team des "Netzwerk holistisch beraten" hätten jetzt allen Grund, uns gemütlich zurückzulehnen. Die Hype um Laloux bringt noch viel radikaler das auf den Punkt, was wir seit Jahren im Programm führen.

Selbstführung: Ja genau, Open Space Technology ist eine 100.000fach erprobte Form der Selbstführung, oder wie Open Spaceniks sagen - der Selbstorganisation. In Organisationen kombiniert sich das Gesetz der 2 Füße perfekt mit einem kleinen, aber scharfen Set von Givens.

Ganzheit: Ja genau, Ganzheitlichkeit oder holistisch ist eine unserer zentralen Empfehlungen, sei es in der Einbeziehung aller vier Bewusstseinsebenen oder im whole-system-approach.

Evolutionärer Sinn: Ja genau, der Purpose oder Sinn und Zweck ist seit jeher zentrales Kernelement unseres Zuganges. Und das ist ganz was anderes als Ziele oder Strategien oder Visionen. Ein Kernstück unserer beraterischen Tätigkeit.

Wie bestärkt der Befund von Frederic Laloux unseren Zugang?

Die Beispiele an sich: Ihre Vielfalt. Dass es sie gibt. Ihre unterschiedlichen Wege und ihr Erfolg über Jahre hinweg.

Dass er große Dinge gelassen ausspricht, ziemlich unprätenziös. Da ist Null-Eso, nur Businessperspektive, auch wenn es im ersten Augenblick nicht immer so aussehen mag.

Die Glaubwürdigkeit: Sein forschendes Erkenntnisinteresse. Seine Beratervergangenheit hilft bei der Wahrnehmung und Beschreibung, aber da ist kein geschäftliches Verwertungsinteresse. Im Gegenteil, Vorträge werden eingestellt, Beratungen gibt es keine, Guru gibt's nicht.

Offenbar kann man seiner Zeit voraus sein. Gratulation an alle Teilnehmerinnen der bisherigen 5 Durchgänge der Werkstatt für holistische Organisationsentwicklung. Sie haben es früher gewusst oder gespürt, was dran ist. Früher als die 260 Menschen, die jetzt in Oberursel dabei sein wollten.

Wir brauchen die neuen Organisationen dringend: Jetzt!

http://www.reinventingorganizations.com/

https://www.youtube.com/watch?v=TsBjVKJzsKY

 

Außerdem demnächst:

Seminar "Kraftvolle Moderation 1", 21. - 23. April
Genug von Kärtchen und Pinnwänden? Endlich wieder was Neues machen? Mehr Tiefgang erwünscht? World Cafe, Open Space, Appreciative Inquiry, Storytelling und Dynamic Facilitation: aus der Praxis, für die Praxis.

Integrales Projektmanagement: Dragon Dreaming Einführung 19. - 21. Mai
Projekte einfach gelingen lassen: Träumen-Planen-Tun-Feiern

Seminar "Moderation klassisch" von 16. - 18. Juni
Die Werkzeugkiste für Workshops: Methoden, Abläufe, praktische Tipps und Tricks. Alles das, wo man in seinem Leben einfach einmal vorbeigekommen sein muss!

5. Wiener ModCamp am 24. September:
Ein BarCamp als ultimativer Ort für professionellen Austausch auf Augenhöhe.

Gleich den Stift zücken und notieren, vielleicht sicherheitshalber gleich anmelden!

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