Grundlegende Prinzipien der Großgruppenarbeit
Es gibt eine große Zahl von Verfahren für die Arbeit mit großen Gruppen, die praktisch erprobt sind. Die hier vorgestellten Verfahren verstehen sich als Lernlaboratorien für soziales Lernen und als Verfahren für Wissensgenerierung. Alle Verfahren sind an Komplexität, der irritierenden und lernanregenden Erfahrung und an Wandel orientiert.Das Besondere an der Arbeit mit großen Gruppen
Die effektive Arbeit mit großen Gruppen ist auch für den erfahrenen Facilitator etwas Besonderes: Große Gruppen sind kein sozialer Aggregatzustand des Alltags, sondern vielmehr ein Ereignis, das ganz eigenen Spielregeln folgt.Future Search Conference - Zukunftskonferenz von Marvin Weisbord und Sandra Janoff
Was ist "Die Zukunftskonferenz":
Die Entstehungsgeschichte und die Verbreitung der Future Search Conference ist faszinierend: Es handelt sich nicht um den kreativen Wurf eines Pioniers (wie zum Beispiel Open Space) sondern um ein Verfahren, dass auf der Basis bahnbrechender Ideen anderer, durch Versuch und Irrtum in die gegenwärtige Form entwickelt wurde. Die weltweite Verbreitung verdankt die Future Search Conference nicht nur der Tragfähigkeit der Methode, sondern auch dem sozialen Engagement der Pioniere und des im Laufe der Jahre entstandenen Netzwerkes: Viele der zehntausenden durchgeführten Konferenzen wurden für Gemeinschaften probono, also für die gute Sache, zu geringen Honorarsätzen durchgeführt.
Zukunftskonferenz moderieren lernen im Seminar "Großgruppenmoderation" ,
6. - 8. September 2012 in Wien
Klicken Sie hier für Details
RTSC-Konferenz (Whole Scale Change) von Kathleen Dannemiller, Chuck Tyson u.a.
Real-Time-Strategic-Change (RTSC) Konferenzen wurde von Kathy Dannemiller und Chuck Tyson, Al Davenport und anderen entworfen und inzwischen zu "Whole-Scale-Change" weiterentwickelt.Seminar: "Praxis der Großgruppenmoderation", 6. - 8. September 2012 in Wien. Alles was Sie über RTSC wissen müssen. Klicken Sie hier für Details.
The World Cafe von Juanita Brown und David Isaacs
Das World Café ist eine in Europa relativ neue Methode, die Anfang der 90er-Jahre von amerikanischen Beratern eher zufällig erfunden und danach verfeinert und weiterentwickelt wurde. Es eignet sich für die Arbeit mit 12 bis 1600 Personen.World Cafe moderieren lernen im Seminar "Kraftvolle Methoden der ganzheitlichen Moderation" 18. - 20. April 2012 mehr lesen.
Die gängigsten Methoden im Vergleich
Who is who? Zukunft entwerfen mit Großgruppenverfahren. Ein Vergleich von drei KlassikernAlle Verfahren verstehen sich als Lernlaboratorien für soziales Lernen und als Verfahren, um Wissen hervorzubringen. Alle hier vorgestellten Verfahren sind daran orientiert komplex vorzugehen, den gewohnten Trott zu unterbrechen, also zu irritieren und das Lernen erfahrungsorientiert anzuregen. Alle sind zukunfts- und wandelorientiert.
Lösungen für Organisationen
Die Kernfrage:
Wie können sich Teams und Organisationen den rasch wechselnden Anforderungen der Umwelt äußerlich und innerlich anpassen, also leistungsfähig bleiben? Sich ändern, um zu bleiben, was sie sind.
Lösungen für Gemeinden, Verbände und vernetzte Systeme
Die Kernfrage:
In Gemeinden, Verbänden und vernetzten Systemen hat eine große Zahl von organisierten und nicht organisierten Interessensgruppen ihre "Aktien im Spiel". Sie haben zwar alle Anliegen an die Gemeinschaft, können aber nicht übereinander bestimmen. Wie kann die Vielzahl von Interessen; Zielen und Bedürfnissen in eine gemeinsame Richtung und in eine Aktion gebracht werden?Beispiel 1: Internationaler Kongress für naturnahe Badegewässer
Konzeption und Moderation: Mag. Erich KolenatyDieser Kongress wird zweijährlich rotierend von den Verbänden in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt.
Das Ziel des Auftraggebers "Verband österreichischer Schwimmteichbauer":
Einen perfekt organisierten, fachlich topaktuellen Kongress für Wissenschafter, Anbieter und Konsumenten ausrichten, der gleichzeitig durch hohe kommunikative Anteile die Austausch- und Informationsbedürfnisse der Teilnehmer auf allen Ebenen zufrieden stellt.
Beispiel 2: Syntegra Mitarbeiterkonferenz (UNIQA Gruppe)
Konzeption und Moderation: Mag. Erich Kolenaty und Mag. Susan ZechaDie Syntegra GmbH ist eine IT - Tochter der UNIQA Versicherungsgruppe mit ungefähr 100 Mitarbeitern an drei Standorte: Wien, Raabs/Niederösterreich und Budapest. Die Mitarbeiter verteilen sich ungefähr gleich auf Österreich und Ungarn. Kerngeschäft ist die Wartung und Weiterentwicklung eines Teils der Unternehmenssoftware. Die Hauptarbeit der Analyse wird dabei in Wien erledigt, die Programmierarbeiten erfolgen vorwiegend in Raabs und in Budapest.
Beispiel 3: Stationäre Psychiatrie in Bewegung: Wohin und Wie? Psychiatrisches Krankenhaus Baumgartner Höhe
Konzeption: Mag. Erich KolenatyModeration: Erich Kolenaty und Mag. Susan Zecha
Seit den 70er Jahren veranstaltet das Psychiatrische Krankenhaus alle zwei Jahre das sogenannte Steinhofsymposion. Diese Veranstaltungen sind eine Bildungseinrichtung des Krankenhauses und stellen eine Plattform des gemeinsamen Nachdenkens über den stationären psychiatrischen Berufs- und Führungsalltages dar. Sie wenden sich an alle MitarbeiterInnen der österreichischen Psychiatrie..